Einige Fakten
Wer ich bin
Mein Name ist Markus Schwägerl.
Ich bin Richter am Finanzgericht, verheiratet und Vater von drei Kindern.
Mit meiner Familie lebe ich in Gottmannshofen und bin seit vielen Jahren in Wertingen und seinen Ortsteilen verwurzelt.
Warum ich mich in der SPD engagiere
Auf der kommunalen Ebene steht für mich nicht das Parteibuch an erster Stelle, sondern die konkrete Arbeit vor Ort. Trotzdem ist meine Entscheidung für die SPD sehr bewusst getroffen und keineswegs zufällig. Bei aller berechtigter Kritik steht die SPD für zwei Grundwerte, die auch meine persönliche politische Haltung prägen:
- Soziale Gerechtigkeit
- Antifaschismus
In einer Zeit, in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht und soziale Spannungen wachsen, sind diese Werte aktueller denn je. Einfache Parolen und laute Sprüche lösen keine Probleme – sie nützen höchstens denen, die sie zur eigenen Bereicherung und Profilierung einsetzen. Für mich ist Politik die Suche nach ehrlichen, tragfähigen Lösungen – auch wenn das manchmal anstrengender ist als ein schneller Spruch.
Die SPD steht seit über einem Jahrhundert für soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Menschlichkeit und war die einzige Partei, die dem Faschismus mutig und konsequent die Stirn geboten hat. Das macht sie zu einer Partei, der man nicht nur beitreten, sondern der man mit Überzeugung und Stolz angehören kann. Deshalb habe ich mich nach vielen Jahren nunmehr bewusst für den (Wieder-)Eintritt in die SPD entschieden.
Haltung gegenüber rechten Parteien
Klar ist für mich: Ich stelle mich rechten Parteien entschieden entgegen. Dazu zählt für mich ohne Wenn und Aber auch die AfD. Ihre Programmatik und ihr Auftreten tragen zur Spaltung der Gesellschaft bei und stehen im Widerspruch zu den Grundwerten, für die ich eintrete.
Gleichzeitig bin ich der Überzeugung, dass ein guter Vorschlag nicht schlecht wird, nur weil er von der „falschen“ Seite kommt. Stadtratsarbeit braucht Sachlichkeit und Verantwortungsbewusstsein: Wenn ein Vorschlag inhaltlich sinnvoll ist und unserer Stadt nützt, kommt es nicht darauf an, wer diesen Vorschlag eingebracht hat oder diesen zusätzlich unterstützt. Das schließt dann im Zweifelsfall auch die BIW mit ein.
Zugleich ist mir wichtig zu betonen: Auch wenn die AfD (oder vergleichbare lokale Gruppierungen) als Partei rechtsextreme Positionen vertritt, trifft dieses Urteil nicht automatisch auf jedes einzelne Mitglied oder jeden Wähler zu. Mit pauschalen Verurteilungen kommen wir gesellschaftlich nicht weiter – mit klarer Haltung und sachlicher Auseinandersetzung schon. Nur auf diese Weise lassen sich die Irrwege der rechtsextremen AfD aufzeigen, nur so kann die AfD in ihrer demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Art bloßgestellt werden und nur auf diesem Weg ist es möglich die Wähler davon zu überzeugen, dass diese Partei nicht zukunftsfähig ist.